Schreiben hilft dir beim Entgiften deiner Seele

Der Frühling ist die beste Zeit fürs Entgiften und zum Entschlacken unseres Körpers.

Er hat in den vorangegangenen Wintermonaten zahlreiche Giftstoffe im Binde- und Fettgewebe abgelagert. Dies ist ein natürlicher und sinnvoller Vorgang. Unser Körper stellt sich so auf die Rhythmen der Natur ein. Sobald im Frühjahr die Tage wieder länger werden, die Natur erneut zu arbeiten beginnt, regt das Licht auch unseren Körper an. Er fängt an, die eingelagerten Schlacken auszuscheiden. Dabei können wir ihn unterstützen.

Daher ist das Frühjahr die optimale Zeit zum Entgiften: Wir lassen Verbrauchtes, Altes und Überholtes bewusst los und erneuern uns im Schreiben.

 

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Schreiben wird zum Frühlingsboten in deinem Inneren

Schreiben ist wie eine Krokuszwiebel keimen lassen

Draußen im Garten schieben sich erste grüne Spitzen der Krokusse durch die Erde. Der Frühling beginnt, uns sichtbare Boten zu senden. Bald schon werden sie Rasen, Beete, Gärten mit üppigen Blütenkissen in strahlendem Sonnengelb, gemischt mit Lavendelfarben oder Weiß verzieren. Nach dem grauen Winter, wenn die Tage wieder länger werden, bringen Krokusse wieder etwas Farbe in unser Leben.

Ähnlich ist es auch nach dem Verlust eines lieben Menschen oder nach der Diagnose einer unheilbaren Krankheit in der Familie. Meist tauchst du im ersten Schock des Verlustes oder der Diagnose in einen inneren Winter ein. So schützt du dich selbst vor den überwältigenden Gefühlen und Existenzängsten.

Schreiben in herausfordernden Lebenssituationen entfaltet seine Wirkung in seiner eigenen Zeit

Wenn du nach einiger Zeit des Frostes in deinem Innenleben beginnst zu schreiben, was dir widerfahren ist, machst du es ähnlich wie der Krokus: Du treibst erste zarte Spitzen aus der Erde und tauchst ganz allmählich wieder auf ans Licht. Während du schreibst, was auf deinem Herzen lastet, erlaubst du deinem inneren Eis zu schmelzen. Das, was sich in dir zurück gezogen hat, taut auf, damit es wieder am Leben teilnehmen kann: Deine Gefühle. Dein Bedürfnis nach sozialem Miteinander gibt dir dann und wann kleine Anregungen, wieder Teil des Lebens da draußen zu sein.
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Lass einen Hoffnungsschimmer herein

Warum ausgerechnet Schreiben in der Trauer oder nach der Diagnose einer unheilbaren Krankheit in der Familie?

Wenn wir einen lieben Menschen verloren haben, finden wir kaum Worte für das, was wir empfinden. Innerlich sind wir wie erstarrt, wie eingefroren. Wir wissen gar nicht, was wir noch sagen sollen. Kaum eines unserer Worte vermag auszudrücken wie es in uns aussieht.

Ganz ähnlich geht es Angehörigen, wenn einer ihrer Lieben die Diagnose einer unheilbaren Krankheit mit nach Hause bringt. Sie nehmen sich zusammen, machen einfach weiter im Alltag und geben sich innerlich Durchhalteparolen aus.

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Ich wünsche dir einen Engel an deiner Seite in der Weihnachtszeit

Die Zeit um Weihnachten und zwischen den Jahren ist stets eine besondere Zeit. Im Guten wie im Schmerzlichen. Wer einen lieben Menschen verloren hat, steht vor der großen Herausforderung, diese Tage, die er mit seinem lieben Menschen in all den gemeinsamen Jahren gemütlich, liebe- und friedvoll verbracht hat, alleine meistern zu müssen. An diesen Tagen spürt er die Lücke besonders schmerzlich, die der Verstorbene hinterlassen hat.

Vor allem wenn du Weihnachten in diesem Jahr das erste Mal ohne deinen lieben Menschen feierst, kann viel Schmerzliches wieder zum Vorschein kommen.

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Wünschst du dir manchmal eine starke Schulter zum Anlehnen?

  • Eine Schulter, die dir Halt gibt in deinem Leben mit einem unheilbar Kranken in deiner Familie?

  • Eine Schulter, die dich stützt in deiner Trauer um einen lieben Menschen?

Gerade, wenn wir nicht so recht weiter wissen, wie wir unsere gegenwärtige Situation meistern sollen, kann uns Schreiben eine starke Schulter zum Anlehnen bieten. An ihr dürfen wir einfach sein wie wir sind. Wir brauchen nicht stark sein. Wir dürfen uns klein zeigen, ohne Angst davor zu haben, dass uns jemand in unserer Verletzlichkeit bewerten könnte. Wir dürfen unsere Verzweiflung ausdrücken, Angst, Schmerz, Wut – kurz alles Erlebte, das uns belastet und im Moment in uns ist.

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Angehörige sind auch von der Diagnose betroffen

Bei einem chronisch Kranken in der Familie ist nicht nur der Kranke selbst betroffen. Auch alle anderen Familienmitglieder tragen an der Erkrankung mit. Natürlich auf eine andere Weise, als der Kranke selbst: Sie erfahren den Krankheitsverlauf nicht am eigenen Leib. Dennoch stehen sie als Beteiligte des Beziehungssystems mittendrin und erleben ihren lieben Menschen mit seiner fortschreitenden Erkrankung jeden Tag. Dies wird für viele Angehörige zur echten Herausforderung, angesichts derer es zunächst einfacher ist, sich auf den chronisch Erkrankten zu konzentrieren. Der Frage nach den eigenen Bedürfnissen geben Angehörige oftmals nur wenig Raum.

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Manche Gefühle verhalten sich wie ein Maulwurf

Unsere Gefühle haben mit einem Maulwurf vieles gemeinsam: Sie sind scheu. Sie sind im Verborgenen aktiv. Sie bleiben dem Licht fern. Zudem sind sie oft ungeliebt, denn sie werfen auf unserem schönen glatten Rasen Hügel dunkler Erde auf.

Vor allem bei Menschen in Trauer und auch bei Menschen, die mit einem chronisch Kranken in der Familie leben, verweilt eine ganze Bandbreite an Gefühlen in ihrem unterirdischen Gangsystem.    […weiterlesen]

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Ich öffne dir den Weg zum Schreiben auf leichte Weise

Manche Bilder gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. Eines dieser Bilder zeigt meinen früheren Mann. Er kommt vom Arztbesuch nach Hause, ich erwarte ihn seit einer Stunde, bin ängstlich. Er läuft die Treppe hoch, auf mich zu. „Mein Schatz, sagt er, „meine Diagnose ist Parkinson“.

Die Krankheit war nicht über Nacht hereingebrochen. Sie hatte sich angekündigt. In einem monatelang schmerzendem Arm, der immer gefühlloser wurde. In halb durchwachten Nächten, in denen die Krankheit meinen damaligen Mann keinen Schlaf finden ließ. Im Zittern, wenn er die Tür aufschloss. In Sprüchen von Kollegen, die hinter vorgehaltener Hand tuschelten, er würde trinken. Ein Besuch beim Arzt kam lange Zeit nicht in Frage. Natürlich, denn die Angst war groß vor dem, was dieser offenbaren würde.  […weiterlesen]

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In deinem Herzen ist immer ein Platz

Wenn ein Mensch stirbt, der uns nahe steht, reißt dies ein Loch in unser Leben. Viele Trauernde stehen unter Schock und frieren ihre Gefühle ein, beschränken sich aufs Funktionieren. Diese Reaktion hat ihr Gutes, sie hilft uns in Krisenzeiten zu überleben. Denn der Verlust eines lieben Menschen rüttelt an unserer Existenz.

Auf längere Sicht tut dieses Verhalten nicht gut, es beeinträchtigt unsere Gesundheit und auch unser Seelenleben. Ich helfe dir, dass du Worte findest für deine Situation, mit denen du ausdrücken kannst, wie es in deinem Inneren aussieht. So wirst du in kleinen Schritten beginnen dein Leben wieder zu erspüren und neu zu füllen.           […weiterlesen]

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