Junge Erwachsene mit Krebs brauchen Spenden

Heute teile ich einen Aufruf der Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs mit dir.

Bitte hilf ihnen, eine Spende für Ihre Arbeit zu bekommen. Dafür genügt ein Klick von dir!

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs,

wir haben uns beim PSD-Zukunftspreis 2018 beworben und bitten Sie sehr herzlich um Ihre Stimme. Bitte voten Sie täglich bis zum 11. Oktober 2018 unter https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/deutsche-stiftung-f%C3%BCr-junge-erwachsene-mit-krebs/ für die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Wir benötigen dringend Ihre Hilfe!

Es ist nur ein kurzer täglicher Klick, Sie müssen sich nirgendwo registrieren. Wenn Sie möchten, verbreiten Sie unsere Bitte auch über die sozialen Medien und an Ihre Freunde und Bekannten.

2015 erhielten wir mit dem Projekt JUNGES KREBSPORTAL den Publikumspreis. Lassen Sie uns bitte auch 2018 zu den Siegern gehören und gemeinsam eine so wichtige Spende erkämpfen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Frauke Frodl

Du kannst es gerne weitersagen:

Gönne dir Entlastung mit deiner Sprache

Achte auf Deine Gedanken, sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Talmud

Heute will ich dir davon berichten, welche Möglichkeiten du als Angehörige eines chronisch Kranken in der Familie oder als Trauernde hast, dir auf der sprachlichen Ebene Entlastung zu gönnen.

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Du kannst es gerne weitersagen:

Mit der Kamera blickt sie über Friedhofsmauern

Viele Menschen scheuen sich davor, einen Friedhof zu besuchen. An diesem Ort wird ihnen die eigene Endlichkeit bewusst. Wer sich einlässt, dem erzählt der Friedhof vieles über Menschen und deren Herzen. Ein Besuch am Grab des lieben Menschen spendet Trost. Altehrwürdige Bäume stellen diesen besonderen Ort unter den Schutz ihres Blätterdaches und machen den Friedhof zum Ort der Stille. Blumen, auch persönliche Gegenstände, schmücken die Gräber in jeder Jahreszeit. Ich begleitete die Fotografin Anika Krisch auf einem ihrer Streifzüge auf dem Friedhof. Und ich durfte ihr beim Planen eines ihrer größten Projekte – Fotografieren auf dem weltweit größten Parkfriedhof: dem Friedhof Hamburg Ohlsdorf – über die Schulter schauen. Heute lade ich dich ein: Lass dich mitnehmen auf diese Entdeckungsreise.

 

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Wärme dich von innen her wieder auf

Tauche mit mir ein ins Wortbad

Das war ja ein Wetter heute! Temperaturen um die zwei Grad. Mal kam Schneeregen vom Himmel, dann wieder prasselten kräftige Tropfen aufs Fenster. Dazu ein Himmelsgrau, dass ich dachte: Ein wärmendes Bad ist genau das richtige in dieser Jahreszeit. Und genau dazu lade ich dich heute ein: Zu einem Wortbad, das dein Herz wärmt. Vielleicht hast du noch nie etwas von einem Wortbad gehört. Möglicherweise jedoch, hast du spontan ein Bild dazu vor Augen. Wenn nicht, dann lade ich dich ein zum Eintauchen.

 

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Befriede deine inneren Konflikte im Leben mit einem Kranken

Seit Tagen fegt der Wind draußen kräftig durch die Bäume vor meinem Fenster, wirbelt Blätter, Äste und Papiere, die auf der Straße liegen, in Einfahrten und Ecken. Ein Regenschauer löst die Szene ab, bevor der Himmel die Schleusen seiner tief ziehenden Wolken wieder schließt. Dann zeigen sich zwischendurch sogar ein paar Sonnenstrahlen durch locker treibende Wolken und der Kreislauf beginnt erneut.

Fühlt sich dein Inneres in deinem Leben mit einem chronisch Kranken in der Familie ähnlich an wie das Wetter da draußen?

 

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Die Einsamkeit von Trauernden ist ein großer Schmerz

„Es ist doch klar, dass du deine Frau vermisst! Ihr wart lange zusammen.“

Sätze, schlicht wie diese, wünschen sich Trauernde von ihrem Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis. Oft vergebens. Statt dessen laden Freunde oder Bekannte meist mit der Absicht ein: Dass er mal auf andere Gedanken kommt. Der Verlust ist dann als Gesprächsthema tabu. Diese Erfahrungen berichteten Ehemalige der Besigheimer Trauergruppe kürzlich bei ihrem Jahrestreffen. Ich nahm daran teil, um für die Ludwigsburger Kreiszeitung darüber zu berichten. Im Vordergrund stand das Thema Einsamkeit: Was sie ist, was sie mit Trauernden macht – und wo der Ausweg ist.

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Junge Erwachsene mit Krebs – Angehörige zwischen hoffen und bangen

Vor kurzem hatte ich eine Begegnung, die mich sehr berührte. Ich begleitete einen Vater. Er besuchte seine Tochter. Vor über einem Jahr hatte sie – im Alter von 19 Jahren – die Diagnose Hodgkin Lymphom erhalten. Seine schlichte Frage „Wie geht es dir?“ war voller Wärme und Anteilnahme. Auch Hoffnung schwang mit, dass sie dabei ist, in den Alltag zurückzufinden. Gar nicht so leicht, immerhin hatte die junge Frau innerhalb weniger Monate ihre Jugend hinter sich lassen müssen. Für ihre Angehörigen indes, war das letzte Jahr oft zwischen Hoffen und Bangen gewesen.

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Gönne dir liebevoll Nährendes für dich selbst und deine Familie

Ein Gespräch lässt uns frische Kraft tanken

Eine Klientin wandte sich kürzlich mit einigen Anliegen an mich: Als Mutter dreier beeinträchtigter Söhne hatte sie ein großes Bedürfnis nach Verständnis. Sie wollte sich einen kleinen Freiraum in einem Alltag schaffen, in den sie stets ihre ganze Kraft hinein gibt – und oft sogar noch mehr. Sie sehnte sich danach, sich auszusprechen und runterzukommen.

 

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Tipps für dein Tagebuchschreiben

Heute gebe ich für die Teilnehmer meines Kurses Angehörige schreiben Tagebuch, der am 14. Mai 2017 beim 18. Arzt-Patienten-Kongress der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr stattfand, einige Anregungen damit das  Tagebuchschreiben leichter gelingt. Auch andere am Tagebuchschreiben interessierte Angehörige eines Kranken in der Familie sowie Trauernde heiße ich mit diesem Beitrag willkommen.

 

  • Tagebuch Schreiben auf Papier oder Computer

Wenn du bislang selten für deine persönliche Entwicklung geschrieben hast, empfehle ich dir auf Papier zu schreiben. Am schaffst du dir ein Schreibbuch an. In diesem kannst du deine Einträge kontinuierlich fortsetzen und hast die alle gebunden beieinander. Zum Schreiben auf Papier gehört natürlich ein Stift, mit dem du angenehm schreibst, der weich und zügig übers Papier gleitet.

Wenn du das Zehnfingersystem auf der Tastatur prima beherrschst, kannst du ebenso das Laptop nutzen. Drucke am Ende jeder Woche aus, was du geschrieben hast und hefte es in einem Ordner ab. So hältst du den Prozess deiner Veränderung wie ein kleines, sehr persönliches Buch, in den Händen.

  • Ein guter Platz zum Schreiben

Suche dir einen Platz zum Schreiben, an dem du dich wohl fühlst und an dem du ungestört bist. Wenn du magst, entwickelst du ein kleines Ritual, mit dem du dich aufs Schreiben einstimmst. Koche dir eine Tasse Tee oder stelle dein Lieblingsgetränk bereit.

  • Plane deine Zeit fürs Tagebuchschreiben regelmäßig ein

Weniger ist mehr: 5 – 10 Minuten genügen, wenn du sie dir regelmäßig gönnst: am besten täglich. Entscheide, in welchem Rahmen das Schreiben für dich am besten zu deiner Situation passt. Ob du deine Tagebucheinträge morgens oder lieber abends machst.

  • Tagebuch Schreiben ist ein wirkungsvolles Instrument der Selbsthilfe in herausfordernden Lebenssituationen

 

  • Schreiben geht ganz einfach

Das Tolle am Schreiben ist: Wir alle haben es gelernt und wissen wie’s geht. Wirf die Vorstellung über Bord, dass jeder Satz wohlformuliert und überlegt sein sollte. Sie steht dir nur im Weg. Schreibe immer möglichst spontan drauf los – so entdeckst du deinen eigenen Stil, deinen persönlichen Ausdruck. Und du darfst ihn wahrnehmen und wertschätzen.

  • Deinen inneren Kritiker

kannst du während des Schreibens auf Urlaub oder in die Hängematte schicken. Vertraue darauf, dass du Worte finden wirst für alles, was du ausdrücken willst. Sei mutig! Alles was du denkst und empfindest ist willkommen! Schreibe es einfach auf.

  • Variiere von Zeit zu Zeit die fünf Möglichkeiten, die du im Kurs kennengelernt hast

Du wirst auf diese Weise immer wieder neue Facetten an dir selbst entdecken. Sie werden dir neue Impulse geben, damit sich diese herausfordernde Lebenssituation in deiner Familie zum Besten für alle Beteiligten wandelt.

Ich wünsche dir viele wohltuende Momente auf deiner Tagebuch-Insel.

 

Wenn du Lust hast, sie zur Schreib-Insel auszudehnen lade ich dich ein Dein Selbsthilfekurs kennenzulernen. Neun Wochen lang begleite ich dich mit weiteren Impulsen beim Schreiben in einer Situation, die dein altes Leben auf den Kopf gestellt hat. — link auf die seite

 

Deine Ines Franzke, Wegbegleiterin

 

Fotonachweis: pixabay

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