Schenke deinem Allerkleinsten einen Filzkokon für seine Sternenreise

Veröffentlicht am: 30.01.19 | von Ines Franzke
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Vor einiger Zeit entdeckte ich bei mir in der Region eine sehr liebevolle Idee fürs Abschiednehmen und Bestatten von Allerkleinsten

Alle paar Monate treffen sich Frauen einen Nachmittag lang im Webatelier von Ingrid Frank in Brackenheim. Sie filzen Kokons für Allerkleinste und Totgeborene. Die Frauenklinik der SLK Kliniken Heilbronn ist dankbare Abnehmerin dieser Kokons. Dort finden Eltern Unterstützung, dass sie ihrem Allerkleinsten im Filzkokon ein warmes, würdiges letztes Ruhebett schenken. Form und Material dieses Schutz spendenden Nestes erinnert an die Geborgenheit im Bauch der Mutter.

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Kinder brauchen bei der Bewältigung ihrer Trauer liebevolle Hilfe

Veröffentlicht am: 20.11.18 | von Ines Franzke
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Mit Kindern über den Tod und das Sterben sprechen

ist das Thema, von dem ich dir heute berichten will. Ich lernte Frühpädagogin Martina Lieberdörfer bei einem ihrer Vorträge kennen. Sie gab Erwachsenen Anregungen, damit sie das kindliche Denken und Verhalten beim Thema Tod verstehen lernen. 

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Gönne dir Entlastung mit deiner Sprache

Veröffentlicht am: 02.03.18 | von Ines Franzke
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Achte auf Deine Gedanken, sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Talmud

Heute will ich dir davon berichten, welche Möglichkeiten du als Angehörige eines chronisch Kranken in der Familie oder als Trauernde hast, dir auf der sprachlichen Ebene Entlastung zu gönnen.

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Mit der Kamera blickt sie über Friedhofsmauern

Veröffentlicht am: 22.12.17 | von Ines Franzke
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Viele Menschen scheuen sich davor, einen Friedhof zu besuchen. An diesem Ort wird ihnen die eigene Endlichkeit bewusst. Wer sich einlässt, dem erzählt der Friedhof vieles über Menschen und deren Herzen. Ein Besuch am Grab des lieben Menschen spendet Trost. Altehrwürdige Bäume stellen diesen besonderen Ort unter den Schutz ihres Blätterdaches und machen den Friedhof zum Ort der Stille. Blumen, auch persönliche Gegenstände, schmücken die Gräber in jeder Jahreszeit. Ich begleitete die Fotografin Anika Krisch auf einem ihrer Streifzüge auf dem Friedhof. Und ich durfte ihr beim Planen eines ihrer größten Projekte – Fotografieren auf dem weltweit größten Parkfriedhof: dem Friedhof Hamburg Ohlsdorf – über die Schulter schauen. Heute lade ich dich ein: Lass dich mitnehmen auf diese Entdeckungsreise.

 

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Wärme dich von innen her wieder auf

Veröffentlicht am: 13.11.17 | von Ines Franzke
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Tauche mit mir ein ins Wortbad

Das war ja ein Wetter heute! Temperaturen um die zwei Grad. Mal kam Schneeregen vom Himmel, dann wieder prasselten kräftige Tropfen aufs Fenster. Dazu ein Himmelsgrau, dass ich dachte: Ein wärmendes Bad ist genau das richtige in dieser Jahreszeit. Und genau dazu lade ich dich heute ein: Zu einem Wortbad, das dein Herz wärmt. Vielleicht hast du noch nie etwas von einem Wortbad gehört. Möglicherweise jedoch, hast du spontan ein Bild dazu vor Augen. Wenn nicht, dann lade ich dich ein zum Eintauchen.

 

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Befriede deine inneren Konflikte im Leben mit einem Kranken

Veröffentlicht am: 14.09.17 | von Ines Franzke
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Seit Tagen fegt der Wind draußen kräftig durch die Bäume vor meinem Fenster, wirbelt Blätter, Äste und Papiere, die auf der Straße liegen, in Einfahrten und Ecken. Ein Regenschauer löst die Szene ab, bevor der Himmel die Schleusen seiner tief ziehenden Wolken wieder schließt. Dann zeigen sich zwischendurch sogar ein paar Sonnenstrahlen durch locker treibende Wolken und der Kreislauf beginnt erneut.

Fühlt sich dein Inneres in deinem Leben mit einem chronisch Kranken in der Familie ähnlich an wie das Wetter da draußen?

 

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Gönne dir liebevoll Nährendes für dich selbst und deine Familie

Veröffentlicht am: 20.06.17 | von Ines Franzke
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Ein Gespräch lässt uns frische Kraft tanken

Eine Klientin wandte sich kürzlich mit einigen Anliegen an mich: Als Mutter dreier beeinträchtigter Söhne hatte sie ein großes Bedürfnis nach Verständnis. Sie wollte sich einen kleinen Freiraum in einem Alltag schaffen, in den sie stets ihre ganze Kraft hinein gibt – und oft sogar noch mehr. Sie sehnte sich danach, sich auszusprechen und runterzukommen.

 

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Tipps für dein Tagebuchschreiben

Veröffentlicht am: 14.05.17 | von Ines Franzke
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Heute gebe ich für die Teilnehmer meines Kurses Angehörige schreiben Tagebuch, der am 14. Mai 2017 beim 18. Arzt-Patienten-Kongress der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr stattfand, einige Anregungen damit das  Tagebuchschreiben leichter gelingt. Auch andere am Tagebuchschreiben interessierte Angehörige eines Kranken in der Familie sowie Trauernde heiße ich mit diesem Beitrag willkommen.

 

  • Tagebuch Schreiben auf Papier oder Computer

Wenn du bislang selten für deine persönliche Entwicklung geschrieben hast, empfehle ich dir auf Papier zu schreiben. Am schaffst du dir ein Schreibbuch an. In diesem kannst du deine Einträge kontinuierlich fortsetzen und hast die alle gebunden beieinander. Zum Schreiben auf Papier gehört natürlich ein Stift, mit dem du angenehm schreibst, der weich und zügig übers Papier gleitet.

Wenn du das Zehnfingersystem auf der Tastatur prima beherrschst, kannst du ebenso das Laptop nutzen. Drucke am Ende jeder Woche aus, was du geschrieben hast und hefte es in einem Ordner ab. So hältst du den Prozess deiner Veränderung wie ein kleines, sehr persönliches Buch, in den Händen.

  • Ein guter Platz zum Schreiben

Suche dir einen Platz zum Schreiben, an dem du dich wohl fühlst und an dem du ungestört bist. Wenn du magst, entwickelst du ein kleines Ritual, mit dem du dich aufs Schreiben einstimmst. Koche dir eine Tasse Tee oder stelle dein Lieblingsgetränk bereit.

  • Plane deine Zeit fürs Tagebuchschreiben regelmäßig ein

Weniger ist mehr: 5 – 10 Minuten genügen, wenn du sie dir regelmäßig gönnst: am besten täglich. Entscheide, in welchem Rahmen das Schreiben für dich am besten zu deiner Situation passt. Ob du deine Tagebucheinträge morgens oder lieber abends machst.

  • Tagebuch Schreiben ist ein wirkungsvolles Instrument der Selbsthilfe in herausfordernden Lebenssituationen

 

  • Schreiben geht ganz einfach

Das Tolle am Schreiben ist: Wir alle haben es gelernt und wissen wie’s geht. Wirf die Vorstellung über Bord, dass jeder Satz wohlformuliert und überlegt sein sollte. Sie steht dir nur im Weg. Schreibe immer möglichst spontan drauf los – so entdeckst du deinen eigenen Stil, deinen persönlichen Ausdruck. Und du darfst ihn wahrnehmen und wertschätzen.

  • Deinen inneren Kritiker

kannst du während des Schreibens auf Urlaub oder in die Hängematte schicken. Vertraue darauf, dass du Worte finden wirst für alles, was du ausdrücken willst. Sei mutig! Alles was du denkst und empfindest ist willkommen! Schreibe es einfach auf.

  • Variiere von Zeit zu Zeit die fünf Möglichkeiten, die du im Kurs kennengelernt hast

Du wirst auf diese Weise immer wieder neue Facetten an dir selbst entdecken. Sie werden dir neue Impulse geben, damit sich diese herausfordernde Lebenssituation in deiner Familie zum Besten für alle Beteiligten wandelt.

Ich wünsche dir viele wohltuende Momente auf deiner Tagebuch-Insel.

 

Wenn du Lust hast, sie zur Schreib-Insel auszudehnen lade ich dich ein Dein Selbsthilfekurs kennenzulernen. Neun Wochen lang begleite ich dich mit weiteren Impulsen beim Schreiben in einer Situation, die dein altes Leben auf den Kopf gestellt hat. — link auf die seite

 

Deine Ines Franzke, Wegbegleiterin

 

Fotonachweis: pixabay

Löse deine Schreib-Blockaden

Veröffentlicht am: 19.04.17 | von Ines Franzke
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Angehörige, die mit einem chronisch Kranken in der Familie leben, sind oft sehr gefordert. Halten diese Anforderungen über Jahre hinweg an, kann auch unsere Sprache schleichend auf der Strecke bleiben. Wir gelangen dann an den Punkt: Gerne würden wir unsere Situation mit Schreiben erleichtern und uns bei uns selbst aussprechen. Doch wir sind blockiert: Nichts geht, nichts fällt uns ein. Sobald wir uns hinsetzen, um zu schreiben, starrt uns das leere Blatt an. Du bringst keine Worte zu Papier.

Heute zeige ich dir eine Möglichkeit wie du in dieser Lage wieder ins Schreiben kommen kannst.

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Schreiben hilft dir beim Entgiften deiner Seele

Veröffentlicht am: 18.03.17 | von Ines Franzke
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Der Frühling ist die beste Zeit fürs Entgiften und zum Entschlacken unseres Körpers.

Er hat in den vorangegangenen Wintermonaten zahlreiche Giftstoffe im Binde- und Fettgewebe abgelagert. Dies ist ein natürlicher und sinnvoller Vorgang. Unser Körper stellt sich so auf die Rhythmen der Natur ein. Sobald im Frühjahr die Tage wieder länger werden, die Natur erneut zu arbeiten beginnt, regt das Licht auch unseren Körper an. Er fängt an, die eingelagerten Schlacken auszuscheiden. Dabei können wir ihn unterstützen.

Daher ist das Frühjahr die optimale Zeit zum Entgiften: Wir lassen Verbrauchtes, Altes und Überholtes bewusst los und erneuern uns im Schreiben.

 

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Schreiben wird zum Frühlingsboten in deinem Inneren

Veröffentlicht am: 15.02.17 | von Ines Franzke
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Schreiben ist wie eine Krokuszwiebel keimen lassen

Draußen im Garten schieben sich erste grüne Spitzen der Krokusse durch die Erde. Der Frühling beginnt, uns sichtbare Boten zu senden. Bald schon werden sie Rasen, Beete, Gärten mit üppigen Blütenkissen in strahlendem Sonnengelb, gemischt mit Lavendelfarben oder Weiß verzieren. Nach dem grauen Winter, wenn die Tage wieder länger werden, bringen Krokusse wieder etwas Farbe in unser Leben.

Ähnlich ist es auch nach dem Verlust eines lieben Menschen oder nach der Diagnose einer unheilbaren Krankheit in der Familie. Meist tauchst du im ersten Schock des Verlustes oder der Diagnose in einen inneren Winter ein. So schützt du dich selbst vor den überwältigenden Gefühlen und Existenzängsten.

Schreiben in herausfordernden Lebenssituationen entfaltet seine Wirkung in seiner eigenen Zeit

Wenn du nach einiger Zeit des Frostes in deinem Innenleben beginnst zu schreiben, was dir widerfahren ist, machst du es ähnlich wie der Krokus: Du treibst erste zarte Spitzen aus der Erde und tauchst ganz allmählich wieder auf ans Licht. Während du schreibst, was auf deinem Herzen lastet, erlaubst du deinem inneren Eis zu schmelzen. Das, was sich in dir zurück gezogen hat, taut auf, damit es wieder am Leben teilnehmen kann: Deine Gefühle. Dein Bedürfnis nach sozialem Miteinander gibt dir dann und wann kleine Anregungen, wieder Teil des Lebens da draußen zu sein.
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Lass einen Hoffnungsschimmer herein

Veröffentlicht am: 13.01.17 | von Ines Franzke
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Warum ausgerechnet Schreiben in der Trauer oder nach der Diagnose einer unheilbaren Krankheit in der Familie?

Wenn wir einen lieben Menschen verloren haben, finden wir kaum Worte für das, was wir empfinden. Innerlich sind wir wie erstarrt, wie eingefroren. Wir wissen gar nicht, was wir noch sagen sollen. Kaum eines unserer Worte vermag auszudrücken wie es in uns aussieht.

Ganz ähnlich geht es Angehörigen, wenn einer ihrer Lieben die Diagnose einer unheilbaren Krankheit mit nach Hause bringt. Sie nehmen sich zusammen, machen einfach weiter im Alltag und geben sich innerlich Durchhalteparolen aus.

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Ich wünsche dir einen Engel an deiner Seite in der Weihnachtszeit

Veröffentlicht am: 16.12.16 | von Ines Franzke
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Die Zeit um Weihnachten und zwischen den Jahren ist stets eine besondere Zeit. Im Guten wie im Schmerzlichen. Wer einen lieben Menschen verloren hat, steht vor der großen Herausforderung, diese Tage, die er mit seinem lieben Menschen in all den gemeinsamen Jahren gemütlich, liebe- und friedvoll verbracht hat, alleine meistern zu müssen. An diesen Tagen spürt er die Lücke besonders schmerzlich, die der Verstorbene hinterlassen hat.

Vor allem wenn du Weihnachten in diesem Jahr das erste Mal ohne deinen lieben Menschen feierst, kann viel Schmerzliches wieder zum Vorschein kommen.

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Wünschst du dir manchmal eine starke Schulter zum Anlehnen?

Veröffentlicht am: 15.11.16 | von Ines Franzke
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  • Eine Schulter, die dir Halt gibt in deinem Leben mit einem unheilbar Kranken in deiner Familie?

  • Eine Schulter, die dich stützt in deiner Trauer um einen lieben Menschen?

Gerade, wenn wir nicht so recht weiter wissen, wie wir unsere gegenwärtige Situation meistern sollen, kann uns Schreiben eine starke Schulter zum Anlehnen bieten. An ihr dürfen wir einfach sein wie wir sind. Wir brauchen nicht stark sein. Wir dürfen uns klein zeigen, ohne Angst davor zu haben, dass uns jemand in unserer Verletzlichkeit bewerten könnte. Wir dürfen unsere Verzweiflung ausdrücken, Angst, Schmerz, Wut – kurz alles Erlebte, das uns belastet und im Moment in uns ist.

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Angehörige sind auch von der Diagnose betroffen

Veröffentlicht am: 14.10.16 | von Ines Franzke
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Bei einem chronisch Kranken in der Familie ist nicht nur der Kranke selbst betroffen. Auch alle anderen Familienmitglieder tragen an der Erkrankung mit. Natürlich auf eine andere Weise, als der Kranke selbst: Sie erfahren den Krankheitsverlauf nicht am eigenen Leib. Dennoch stehen sie als Beteiligte des Beziehungssystems mittendrin und erleben ihren lieben Menschen mit seiner fortschreitenden Erkrankung jeden Tag. Dies wird für viele Angehörige zur echten Herausforderung, angesichts derer es zunächst einfacher ist, sich auf den chronisch Erkrankten zu konzentrieren. Der Frage nach den eigenen Bedürfnissen geben Angehörige oftmals nur wenig Raum.

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Schreibe ein Gedicht für deinen lieben Menschen

Veröffentlicht am: 15.09.16 | von Ines Franzke
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Heute lade ich dich ein, ein Gedicht zu schreiben. Wenn du dein Kind oder einen anderen lieben Menschen verloren hast, ist dies eine gute Möglichkeit deine Gefühle zur Sprache zu bringen.

 

 

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Manche Gefühle verhalten sich wie ein Maulwurf

Veröffentlicht am: 31.08.16 | von Ines Franzke
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Unsere Gefühle haben mit einem Maulwurf vieles gemeinsam: Sie sind scheu. Sie sind im Verborgenen aktiv. Sie bleiben dem Licht fern. Zudem sind sie oft ungeliebt, denn sie werfen auf unserem schönen glatten Rasen Hügel dunkler Erde auf.

Vor allem bei Menschen in Trauer und auch bei Menschen, die mit einem chronisch Kranken in der Familie leben, verweilt eine ganze Bandbreite an Gefühlen in ihrem unterirdischen Gangsystem.    […weiterlesen]

Ich öffne dir den Weg zum Schreiben auf leichte Weise

Veröffentlicht am: 10.08.16 | von Ines Franzke
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Manche Bilder gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. Eines dieser Bilder zeigt meinen früheren Mann. Er kommt vom Arztbesuch nach Hause, ich erwarte ihn seit einer Stunde, bin ängstlich. Er läuft die Treppe hoch, auf mich zu. „Mein Schatz, sagt er, „meine Diagnose ist Parkinson“.

Die Krankheit war nicht über Nacht hereingebrochen. Sie hatte sich angekündigt. In einem monatelang schmerzendem Arm, der immer gefühlloser wurde. In halb durchwachten Nächten, in denen die Krankheit meinen damaligen Mann keinen Schlaf finden ließ. Im Zittern, wenn er die Tür aufschloss. In Sprüchen von Kollegen, die hinter vorgehaltener Hand tuschelten, er würde trinken. Ein Besuch beim Arzt kam lange Zeit nicht in Frage. Natürlich, denn die Angst war groß vor dem, was dieser offenbaren würde.  […weiterlesen]

In deinem Herzen ist immer ein Platz

Veröffentlicht am: 01.07.16 | von Ines Franzke
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Wenn ein Mensch stirbt, der uns nahe steht, reißt dies ein Loch in unser Leben. Viele Trauernde stehen unter Schock und frieren ihre Gefühle ein, beschränken sich aufs Funktionieren. Diese Reaktion hat ihr Gutes, sie hilft uns in Krisenzeiten zu überleben. Denn der Verlust eines lieben Menschen rüttelt an unserer Existenz.

Auf längere Sicht tut dieses Verhalten nicht gut, es beeinträchtigt unsere Gesundheit und auch unser Seelenleben. Ich helfe dir, dass du Worte findest für deine Situation, mit denen du ausdrücken kannst, wie es in deinem Inneren aussieht. So wirst du in kleinen Schritten beginnen dein Leben wieder zu erspüren und neu zu füllen.           […weiterlesen]

Finde Halt im Schreiben

Veröffentlicht am: 15.06.16 | von Ines Franzke
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Wenn einer unserer Lieben stirbt, die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erfährt oder einen Unfall hat, ist nichts mehr wie es vorher war. Unser Leben scheint uns zu entgleiten. Wir können kaum glauben, dass das Schicksal uns getroffen hat. Lass das Funktionieren und Weitermachen jetzt hinter dir.

Entdecke neun Wochen lang einen liebevollen Weg. Schenke dir selbst heilsamen Raum und tauche im Schreiben ein in deine eigene innere Welt. So sprichst du dich bei dir selbst aus. Mit kreativen Schreibimpulsen findest du neue Perspektiven voller Lebensfreude.
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Schreibe deinem Allerkleinsten einen Brief

Veröffentlicht am: 01.05.16 | von Ines Franzke
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Deine Schwangerschaft ist ohne Glück verlaufen? Du musstest dein Kind in einer Sammelbestattung mit anderen zu kleinen Kindern zu Grabe tragen? Oder hast dies noch vor dir? Lass mich dir versichern, dass ich mit dir fühle.

Gerne ermutige ich dich, Worte zu finden für das, was du erlebt hast und empfindest. Auch wenn du im Moment noch wie betäubt bist, kannst du einen ersten Schritt machen: Gestehe dir zu, dass du einen schmerzlichen Verlust erlebt hast.  […weiterlesen]