Befriede deine inneren Konflikte im Leben mit einem Kranken

Veröffentlicht am: 14.09.17 | von Ines Franzke
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Seit Tagen fegt der Wind draußen kräftig durch die Bäume vor meinem Fenster, wirbelt Blätter, Äste und Papiere, die auf der Straße liegen, in Einfahrten und Ecken. Ein Regenschauer löst die Szene ab, bevor der Himmel die Schleusen seiner tief ziehenden Wolken wieder schließt. Dann zeigen sich zwischendurch sogar ein paar Sonnenstrahlen durch locker treibende Wolken und der Kreislauf beginnt erneut.

Fühlt sich dein Inneres in deinem Leben mit einem chronisch Kranken in der Familie ähnlich an wie das Wetter da draußen?

 

Glaub’ mir, damit bist du nicht allein.

Im Moment sind wir gefordert unsere Emotionen wahrzunehmen. Wir sind gefordert, sie zu betrachten anstatt sie wegzuschicken.

Fragst du dich nach dem Warum?

Unsere Gefühle verlangen aus gutem Grund, dass wir ihnen Beachtung schenken: Damit wir uns selbst eine Chance geben, unsere eigenen Bedürfnisse zu leben – anstatt die des Kranken oder unserer Familie. Durch unsere Bedürfnisse und Gefühle hindurch spricht unsere Seele, um uns mitzuteilen, was wir brauchen. Schenken wir ihr Gehör, finden wir auch in herausfordernden Lebenssituationen einen Weg, in unserer Kraft und Mitte zu sein.

 

Akzeptiere: Es ist wie es ist

Dafür bietet dir das Schreiben eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit. Unser Innerstes zu Papier zu bringen ist Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn du dich hinsetzt und dir einige Minuten gönnst zu schreiben, was dich bewegt, gibst du dir einen geschützten Rahmen. Du kannst sogar noch einen Schritt weiter gehen und alles, was sich dir im Schreibfluss offenbart, neugierig und wertfrei betrachten.

Dafür verrate ich dir einen kleinen Trick: Bevor du beginnst zu schreiben, sagst du deinem inneren Kritiker und Antreiber, der dich bei jedem Wort, das du zu Papier bringst, bewerten – und damit behindern – will: „Du setzt dich nun eine Weile auf die Fensterbank.“ Sag ihm, dass er dort tun und lassen kann, was er will. Du indes, hast Freiraum und kannst deine Gedanken und Gefühle willkommen heißen. Erlaube ihnen zu sein wie sie sind. Damit schaffst du ihnen einen wunderbaren Raum der Akzeptanz, dessen was ist. Allein darin liegt schon oft eine Lösung für den Moment – und darüber hinaus.

 

Sei mitfühlend mit dir selbst!

Erlaube dir auf diese Weise mit deinem gegenwärtigen Leben mit einem chronisch Kranken in der Familie liebevoll umzugehen. Erlaube dir, dich von dem Druck, der auf dir lastet, wenn du deine Gefühle wegschiebst, zu befreien. Ich ermuntere dich: Sei sanft zu dir selbst! Im Schreiben würdigst du dich für dein ständiges Dasein für den Partner und für die Familie. Du erlaubst deiner Seele, sich bei dir selbst auszusprechen. Und du befriedest deine inneren Konflikte, die im Leben mit einem Kranken oft entstehen.

 

Es geht ganz leicht.

Ich habe für dich Dein Selbsthilfekurs mit angeleiteten Impulsen zum Schreiben entwickelt. Er hilft dir dabei auf sanfte Weise.

Wenn du dir einen Menschen an deiner Seite wünschst, mit dem du im Gespräch deine Gefühle klären und ordnen kannst, dann gönne dir eine Auszeit für ein telefonisches Gespräch.

Ich bin gerne für dich da!

Deine Ines Franzke, Wegbegleiterin

Du kannst es gerne weitersagen:

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